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Discovering Singapore

Damit dieser Eintrag auch authentisch ist, setzt ihr euch beim Lesen am Besten in eine Sauna. Angezogen versteht sich. Und mit einem Rucksack (wem das nicht genug ist nimmt 2). Und eigentlich setzt ihr euch nicht in die Sauna, sondern ihr geht darin spazieren. Dann fuehlt ihr euch vermutlich in etwa so wie wir uns in Singapur fuehlen. Nachdem wir nicht mehr den ganzen Tag im Hotel waren, merkten wir erst WIE anstrengend Hitze sein kann! Ich bin eigentlich ueberhaupt nicht hitzeempfindlich und freue mich immer wenn es warm wird. Hier ist es so, dass man eigentlich keinen Schritt draussen tun moechte und sich nur in den klimatisierten Bahnen oder Malls aufhalten moechte. Wenn man nur draussen steht faellt es schwer zu atmen, da die Luft so stickig ist. Und die Sonne scheint noch nichtmal. Das liegt an dem Smog, der von Indonesien nach Singapur zieht, da in Indonesien riesige Flaechen an Wald gerodet wurden und der dadurch entstandene Smog schon seit ca. 1,5 Monaten ueber Singapur haengt. Keine Chance also fuer die Hitze abzuziehen. 

Unser Hostel ist sehr klein und einfach aber die Leute sind alle nett und es gibt alles was man braucht. Wir schlafen in einem Zimmer ohne Fenster, nur mit Lamellenklappen vor dem Fensterloch. Zum Glueck haben wir eine Klimaanlage, die uns nachts rettet ;) Leider liegt unser Hostel direkt neben einer Moschee, wo mehrmals taeglich vom Muezzin zum Gebet aufgerufen wird, so auch morgens um 5:30. Da wuenscht man sich schon eine Fensterscheibe her, damit es sich wenigstens nicht so anhoert als wuerde er direkt in deinem Zimmer stehen. Unser Zimmer ist uebrigens so gross, wie unser Bett im Marina Bay Sands davor, aber das reicht eigentlich total aus :) Das Fruehstueck ist in Ordnung, die Auswahl ist nur sehr klein (Dominik: "Immer Erdbeermarmelade mit Toast zum Fruehstueck ist irgendwie zu eintoenig. Deswegen esse ich jetzt mal nur Toast"). Ansonsten gibt es hier unzaehlige Restaurants in der Strasse mit tuerkischem, indischen, malaysischen,... Essen. Bisher war alles sehr lecker und nichtmal besonders teuer, was wir hier bekommen haben. Abends sitzen wir vor unserem Hostel auf der Strasse, da es endlich nicht mehr super heiss draussen ist, sondern nur noch heiss ;)

 

Vorgestern waren wir nach unserem Umzug ins Hostel noch in den Gardens by the Bay, die hinter dem Marina Bay Sands liegen. Es gibt sehr viele verschiedene Pflanzen, geordnet nach deren Herkunft (z.B. China, Indien,...) und die beruehmten riesigen kuenstlichen Baeume, die Wasser auffangen und Sonnenenergie nutzen. Wir hatten leider nicht genug Geld, um uns die zwei Gewaechshaeuser von innen anzusehen. Der Part, der umsonst war, war aber auch schon sehr schoen. Allerdings verging uns sehr schnell die Lust am spazieren gehen und wir wollten nur noch duschen. 

Das gleiche passierte uns gestern in Chinatown. Kaum verlaesst man die Bahn, ist die gesamte Haut mit einem klebrigen Schleier bedeckt. Als erstes sind wir in ein Einkaufszentrum gegangen um uns abzukuehlen und sind einfach mal ein bisschen Rolltreppe gefahren. Als wir genug Energie (Kaelte) gesammelt hatten, gingen wir zum La Pau Sat Festival Market. Eine Art grosser Pavillon und mit sehr, sehr vielen Essstaenden (hauptsaechlich Asiatisch und Indisch). Die Halle war voll mit Geschaeftsleuten, die hier zum Mittagessen, da alles frisch zu bereitet wird, trotzdem aber fast nie mehr als 10 S$ kostet. Dementsprechend war es sehr laut und wie zu erwarten auch sehr heiss. Also sind wir nach Chinatown gelaufen. Waeren wir mal lieber Bahn gefahren, als wir dann endlich angekommen sind, waren wir so fertig, dass wir schnell ueber den Street Market gelaufen sind (ziemlich made in China ;) also wie man sich so einen Markt vorstellt) um danach wieder in einer Mall (klimatisiert) zu essen. Danach ging es noch vorbei am Fluss, vielen Restaurants mit noch lebendigen, riesigen Fischen und Krebsen zum Merloin, dem Wahrzeichen der Stadt mit Blick auf das Marina Bay Sands.   

Heute waren wir auf der vorgelagerten Insel Santosa Island. Ich hatte sie mir nnicht im geringsten so vorgestellt, wie sie im Enddefekt war. Eigentlich ist es ein einziger Unterhaltungspark mit viel Entertainment, Attraktionen, Laeden etc. Ein Universal Studio darf da natuerlich auch nicht fehlen. Nachdem wir lange gebraucht haben, um in dem Trubel ueberhaupt die lokale Bahn (SIE WAR UMSONST!!!) zu finden, waren wir endlich auf dem Weg zum Strand. Der war dann zum Glueck und wider erwarten sehr leer (und natuerlich heiss). Wir sind dann direkt ins Wasser und eigentlich auch nicht wieder rausgegangen. Das Wasser war selbr zwar auch warm im Gegensatz zu Mittelmeer oder Atlantik, aber im Gegensatz zur Luft das Schoenste, was wir uns in dem Moment vorstellen konnten. Die Erfrischung hielt leider nur so lange an, wie man auch im Wasser war. Aber immerhin. Auf dem Rueckweg entdeckte ich dann noch die sehr sinnvolle Erfindung des Indoor Skydiving (wo liegt da bitte der Sinn?). Insgesamt also, eine Insel, wo man fuer alles sehr viel Geld ausgeben muss. Fuer Menschen ohne Lebenssinn vermutlich toll.

 

Morgen geht es dann endlich nach Neuseeland!! Wir freuen uns schon sehr, in eine andere Klimazone zu fliegen!

Insgesamt ist Singapur eine Stadt, die nicht wirklich uebereinstimmt. Es wird ja immer damit geworben, dass die Stadt so gruen waere. Ja, in der Stadt stehen viele Baeume neben der Strasse. Aber von den Hypermodernen Haeusern mit gruener Fassade etc. ist noch nicht viel in der Innenstadt von zu sehen. Um das Marina Bay Sands herum gibt es hingegen nur modernes, da dieser Teilder Stadt erst vor ein paar Jahren zu Ende Gestellt wurde. Vermutlich haetten wir hier auch noch mehr gesehen, wenn es nicht so verdammt heiss waere! Was mich am meisten ueberrascht ist, dass die EInwohner das nicht zu stoeren scheint. Die laufen alle mit langer Hose rum! 

 Also laenger als ein paar Tage oder als Stopover koennen wir Singapur nicht enpfehlen. Kann aber auch daran liegen, dass wir durch den Smog besonders stickige Tage erwischt haben.

 

 

 

 

 

 

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25.12.2015

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