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Kia Ora Aotearoa

Der Flug über Melbourne nach Neuseeland war anstrengend. In Melbourne selber standen wir eine Stunde in der "Transfer"-Schlange, also die Leute, die direkt weiterfliegen. Unter uns fast nur Deutsche. Nachdem wir dann schon durch die Durchsage aufgerufen wurden, zu unserem Gate zu kommen, wurden wir für eine extra Kontrolle ausgewählt. Zum Glück haben wir den Flug nicht verpasst! Endlich in Auckland angekommen, mussten wir noch durch die Biokontrolle und bestätigen, dass wir keine neuen Pflanzen, Obstsorten oder Tiere einführen und dann standen wir in der erfrischenden, sauberen, angenehm warmen neuseeländischen Luft. Nach dem Smog in SIngapur hatten wirfast vergessen, was es heißt frische Luft einzuatmen :D Der Bus, der praktisch dafür gemacht ist, Backpacker vom Flughafen in die Stadt zu bringen, war sehr leicht zu finden und es war ein tolles Gefühl, einfach mal eine Stunde zu sitzen (allerdings nicht eingeengt) und sich die Häuser Aucklands anzugucken. Beziehungsweise die Chance zu ergreifen zu Schlafen, die Dominik sofort ergriffen hat.

Unser Hostel lag direkt in der Innenstadt, also zentraler ging es eigentlich nicht. Für eine längere Zeit, hätte ich das Hostel nicht gewählt, da es reativ laut nachts war, sehr groß und auch nicht top gepflegt. Aber für die 4 Nächte war es super, da wir alle Banken, Busstationen, Supermärkte und Pubs direkt um uns herum hatten. In unserem Vierer-Zimmer lebte noch ein sehr ungesprächiger 27-Jähriger Mexikaner, der tagsüber schlief und nachts weg war und Felix, ein Deutscher mit dem wir uns direkt angefreundet haben. Dass es keine Waschbecken auf dem Klo gab, ist uns sehr schnell aufgefallen. Das Bad mit Waschbecken zu finden, dauerte im Gegensatz dazu etwas länger. Nach zwei Nächten entdeckten wir dann das Desinfektionsspary, das hinter jeden Toilette hing und wohl das Hände waschen erstzen sollte. Etwas seltsam, aber naja. Noch an unserem Ankunfftstag sind wir runter auf die Queen Street (lange Hauptstraße mit allen Geschäften, die es in Neuseeland gibt) und waren einkaufen (Essen ist hier verdammt teuer, ein Stückchen Käse bekommt man hier nicht unter 4€,...) und haben uns durch die Sonderangebote (Toast für 1$, Nudeln für 1$, Soße für 2,60$) gewühlt. Für Wurst oder Aufstrich mussten wir dann allerdings doch ein bisschen mehr ausgeben. Eine Sim-Karte fürs Handy haben wir uns auch direkt besorgt, um unser Auto zu organisieren zu können. Und yippieee wir können umsonst miteinander telefonieren! Am nächsten Tag wurde erstmal ausgeschlafen. Nach unserem Frühstück (14:00 Uhr) habe ich Dominik ein bisschen in Auckland rumeführt, wir waren am Hafen in einer kleinen Fotoausstellung, saßen am Yachthafen, haben uns Infos über die umliegenden Inseln geholt und die Sonne genossen. Obwohl wir so spät losgegangen sind, haben wir es noch auf den Mount Eden geschafft. Ein grün bewachsener Vulkan mitten in Auckland, von dem man eine super Sicht auf die Skyline und den Hauraki Gulf vor Auckland hat. Zum Abendbrot gab es Nudeln mit Tomatensoße.

 Am Samstag sind wir um 9:15 (jaaa, wir können auch anders) mit der Fähre nach Rangitoto Island gefahren, ein erst 600 Jahre alter Vulkan 45 Minuten vor Auckland gelegen. Der Aufstieg zur Spitze dauert ca. 1 Stunde und wird mit einem Hammer-Ausblick über die vorgelagerten Inselchen und Auckland belohnt. Der Himmel war blau mit kleinen Wölkchen und es war die perfekte Temperatur zum Wandern. Die in der Broschüre beschriebenen Lava-Caves waren dann leider doch nicht ganz so beeindruckend, wie erwartet. Prinzipiell war das einfach ein Tunnel durch den Felsen, wo man in ein paar Minuten durch war. Unten am Hafen wieder angekommen gab es dann unsere in der Früh selbst geschmierten Sandwiches mit Blick auf das hellblaue, von Segelbooten durchkreuzte Wasser. Da die Sonne so langsam hinter Wolken verschwand,entschieden wir spontan schon eine Fähre früher nach Hause zu nehmen. Dominik zu dem Tag: "Heute war es schön!"

Am Sonntag, unserem letzten Tag in Auckland verbrachten wir mit Felix. Ich hatte im Reiseführer gelesen, dass der Eintritt ins Auckland Museum nur 5$ kostet, also machten wir uns, weil das Wetter so schön war, zu Fuß auf dem Weg dorthin. Ein Blick auf die Eintrittspreise war dann eher weniger erfreulich. In den letzten 3 Jahren, die der Reiseführer schon alt ist, wurde der Eintrittspreis auf 25$ erhöht. Da wir am voherigen Tag auf Rangitoto allerdings kein Geld ausgegeben hatten, entschieden wir trotzdem reinzugehen. Das Museum war groß genug, dass es mit Hin- und Rückweg den ganzen Nachmittag füllte und wir danach direkt zum Packen übergingen. Beziehungsweise zum Ausräumen des Rucksacks um ihn wieder ordentlich einzuräumen.

 Dann war es endlich soweit! Montag konnten wir endlich unser Auto kaufen! Leichter gesagt als getan. Wir hatten extra schon die Tage davor regelmäßig Geld abgehoben und immer auf unserem Portemonnaie geschlafen. Es ist schon unheimlich, mit so viel Bargeld rumzulaufen. Naja, ich wollte dann dieletzen 600$ abheben, schob die Karte rein, es kam die Bestätigung, dass mein Bargeld gleich kommt, die Karte wurde wieder ausgespuckt und der Automat erklärte, dass er jetzt kaputt sei. Da wir extra 45 min früher losgegangen sind, obwohl wir nur 5 min zur Bahn brauchten, hatte ich eigentlich keine Zweifel, dass wir das mit Geld noch alles hinbekommen. Die Frau am Schalter  konnte mir aber leider nicht sagen, ob das Geld nun von meiner Karte abgebucht wurde der nicht nicht. Ich solle mal bei meiner Bank in Deutschland anrufen. Ich probierte also mein Glück, aber um zu einem Mitarbeiter durchgestellt zu werden musste man schon seinen Telefonpin ansagen, den ich zufällig gerade nicht zur Hand hatte. Also versuchten ich, Geld von meiner anderen Karte am Schalter zu bekommen, was eigentlich nicht geht, da dort "electronic use only" draufsteht und sie nicht gestanzt ist. Dann war die Frau bestimmt eine Viertelstunde mit meinem Reisepass und meiner Karte verschwunden um mir das Geld zu holen und ich erwartete Schlimmstes. Am Ende hatte sie alles kopiert und so eingerichtet, dass ich ausnahmsweise mit der Karte Geld vom Schalter bekommen konnte. Das war dann auch in letzter Sekunde, nämlich 3 Minuten bevor unsere Bahn abfuhr. Wir also superdupermegaschnell zum Bahnhof, Ticket gekauft und gerade eben noch in die Bahn gelaufen.
In Takanini (ein paar Bahnstationen südlich von Auckland) wurden wir mit 10 anderen Deutschen von Doro abgeholt. Sie ist Deutsche und ihr Mann Darren Neuseeländer. Zusammen betreiben sie "Kiwi Cruise Control" und bereiten alte Autos so auf, dass Backpacker sie ein paar Monate durch Neuseeland fahren können. Das gute ist, dass sie einem die Autos am Ende auch wieder abkaufen und somit auch an der Qualität der Wagen interessiert sind. 4 Stunden hat es gedauert, bis das Auto uns schließlich gehörte. Doro hilft einem bei dem ganzen Papierkram, Behördengängen etc. und es gibt auch eine kleine Fahrstunde bei Darren , um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Außerdem haben die beiden eine riesen Garage voll mit Zeug, was die alten Backpacker nicht mehr brauchten. Von Gabeln über Bücher bis hin zu Angeln und Zelten, von dem sich jeder Käufer umsonst so viel mitnehmen darf, wie ermöchte, so lange er es wieder zurück bringt. So haben wir jetzt schon ein Zelt, Becher, Campingstühle und einen Topf umsonst mitgenommen.

Dann sind wir am gleichen tag zu meiner Gastfamilie nach Tauranga gefahren. Die 2,5 stündige Fahrt haben wir ohne Proleme überlebt. Die Autobahn ist sowieso eher wie eine Landstraße in Deutschland. und man darf auf weiten Teilen der Strecke nur 90 km/h fahren. Am Mount angekommen, gab es dann lecker Abendessen und Fernsehen und dann ging es nach einem anstrengenden Tag ins Bettchen.

 Gestern war dann ein relativ entspannter Tag. Wir waren in der Mall, haben unser Zelt und die Campingstühle ausprobiert, gewaschen und waren mit Elina, der deutschen, die hier gerade bei meiner alten Gastfamilie lebt und ihren Kiwi-Freunden am Strand.

Heute regnet es, also gehen wir noch ein bisschen Isomatten und Teller shoppen und planen unseren Trip.
 

 

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25.12.2015

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