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Light Green Hills

Letzte Woche Donnerstag sind wir mit meiner Gastschwester Diana nach Hobbiton gefahren. Die meisten von euch kennen wahrscheinlich mindestens einen "Herr der Ringe" oder "Hobbit" Film. Die Filme wurden hier in Neuseeland gedreht und die Szenen im Hobbit-Dorf in Matamata, nicht einmal eine Stunde entfernt von Mount Maunganui. Um sich das Set angucken zu duerfen, muss man aber auch einen stattlichen Preis zahlen, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Um nicht zu spaet zu kommen und unsere Tour zu verpassen, sind wir schon frueh aufgebrochen. Allerdings hatten wir garnicht die Tour um 10:15, sondern die um 11:00 gebucht, weswegen wir dann um 9:00 ein bisschen sehr zu frueh dran waren. Und das, obwohl unser Sunny ziemlich mit den Huegeln auf dem Weg zu kaempfen hatte! Zum Glueck konnten wir dann einfach auf die Tour um 9:30 umbuchen. Also wurden wir (wie zu erwarten mit fast 10 anderen Deutschen und ein paar Leuten aus anderen Laendern) von einem grossen, nagelneuen Hobbiton-Bus abgeholt und fuhren noch ca. 20 Minuten durch die hellgruenen Huegel rund um Matamata. Peter Jackson, der Regisseur von "Herr der Ringe",... musste naemlich garnicht mehr viel an der Kulisse aendern, die Huegel hier in Neuseeland sahen schon genauso aus, wie in den Buechern beschrieben. Das Set liegt mitten auf der Alexanderfarm, die immernoch in Privatbesitz ist und halt einfach ein Film-Set mittendrin beherbergt. Peter Jackson liess damals extra die neuseelaendische Army anruecken, um Strassen auf die Farm zu bauen, die etwaige Transporter und Filmutensilien tragen konnte. Dies blieb natuerlich vom Nachbarfarmer nicht unbemerkt. Ihm wurde allerdings erzaehlt, dass die Alexanderfarm zufaellig ausgewaehlt wurde zur Uebung vom Strassenbau. 

Hobbiton selber ist super gepflegt und mit Liebe konstruiert. jede Hobbithoehle ist ganz nach ihren Bewohnern dekoriert und welche Jobs diese ausueben. Allerdings sind die Hoehlen alles nur Atrappen, man kann also nicht hineingehen. Waehrend der Tour erfaehrt man noch einiges ueber die Dreharbeiten und Peter Jackson. Als zum Beispiel ein komplett kuenstlicher Baum hergestellt wurde, an dem jedes Blatt einzeln in die Aeste gesteckt wurde, hatte Peter Jackson, als er den Baum am Ende sah, zu kritisieren dass ihm die farbe eine Nuance zu hell war. Daraufhin wurde jedes Blatt einzeln abgenommen, neu besprayed und wieder einzeln an den Baum gebastelt. Und solche Geschichten gibt es einige ueber den Regisseur. Die Tour endet mit einem Ginger Beer oder anderem Getraenk im "Green Dragon", sozusagen dem Pub von Hobbiton.

 

 

 

Nachmittags haben Dominik und ich uns noch mit Bx und Joe getroffen, die Gastschwester und Gastmutter von Vanessa, mit der ich hier vor 3 Jahren in Neuseeland war. Als wir am Strand spazieren waren, zogen allerdings ganz schoen dunkle Wolken auf und liessen schon einmal vorausschauen, wie das Wetteeit aussehen koennte. Zum Wetter kommt spaeter aber noch mehr.

 

Am Freitag den 13. ging es fuer uns dann nach Taupo. Dass es an diesem Tag zu den schweren Anschlaegen in Paris kam, haben wir hier unten im friedlichen Neuseeland erst garnicht wirklich mitbekommen. Als wir dann am naechsten Tag zurueck am Mount waren, haben wir in den Nachrichten allerdings die schockierenden Bilder gesehen und sind froh, gerade ein bisschen weiter weg von Europa zu sein.

Zurueck zu Taupo. Taupo ist eine Stadt direkt am Lake Taupo, ein See in einem alten Vulkankrater, ca. 2 Stunden vom Mount entfernt. Auf dem Weg faehrt man durch Rotorua, wo es die beruehmten Thermalquellen und Geysire gibt. Eigentlich hatten wir vor, kein Geld fuer diese Thermalparks auszugeben, da man z.B. Mudools auch umsonst besichtigen kann. Dann sind wir allerdings an Wai-O-Tapu vorbeigefahren und nach einer Runde Schere-Stein-Papier haben wir uns doch ein Ticket gekauft. Wir hatten sogar Glueck, da wir seit kurzem eine Mitgliedgliedskarte von den Top10-Campingplatzen haben, bekamen wir sogar 10% Rabatt.

Es hat sich im Nachhinein dann auch gelohnt, wir haben dunkelgruene Seen, neongruene Seen, graue Seen und bunte Seen gesehen und natuerlich auch Krater und was es nicht noch so alles in einem Thermalpark gibt. Die Farben der Seen kann die Kamera garnicht richtig aufnehmen, so krass sind die!

 

 

 

 

Dann ging es weiter nach Taupo, wo wir spontan deutsche Backpacker mitgenommen haben, die am Strassenrand standen. Kurz vor Taupo haben wir uns noch die Huka Falls angeguckt, eine Stromschnelle wo der Fluss durch eine sehr enge Passage fliesst und dadurch sehr eindrucksvoll, laut und maechtig ist.

 

Der Campingplatz in Taupo war super und wir hatten auch gutes Wetter, abends haben wir uns dann noch den Sonnenuntergang ueber dem Lake Taupo angeguckt.

Am nachsten Tag ging es dann schon wieder zurueck zum Mount mit mehreren Stopps. Der erste war am Blue Lake in Rotorua, ein sehr schoener, grosser, von Nadelwald umrandeter See. Dann haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Redwood Forest gemacht, ein beeindruckender Wald aus riesigen, roten Redwood Baeumen. Die perfekte Kulisse fuer Rotkaeppchen oder Haensel und Gretel.

Abends sind wir noch mit Elina und ein paar von ihren Freunden zum Night Owl Cinema am Mount gegangen, eigentlich einfach ein Freiluftkino aber von den Machern von "Little Big Markets" wovon ich erzeahlt hatte und dadurch sehr liebevoll gestaltet, mit Popcorn- und anderen Essstaenden und Musik.

 

 

Sonntag war dann Abreisetag. Unser letzter Tag am Mount. Wir haben gepackt, aufegraeumt und unseren Northland-Trip geplant. um 14:00 waren wir dann soweit, dass wir losfahren konnten, nachdem wir Tschuess gesagt hatten. Fuer den Tag war schon Regen vorhergesagt und so kam es dann auch. Zum Glueck waren es nur ein paar kleine Schauer. Vor Auckland gab es einen langen Stau, aber wir mussten nirgendwo zu einer bestimmten Uhrzeit sein, also hat uns das nicht wirklich gestoert. Ein bisschen noerdlich in Auckland, in Orewa, haben wir dann uebernachtet. Das war der erste Campingplatz, der uns nicht so gut gefallen hat. Er lag zwar auch direkt am Strand, aber er war nicht so schoen und geplegt und teilweise waren die Stellplaetze aus Kunstrasen anstatt aus echtem Rasen. Und dann fing auch der Regen an. Wir haben unser Zelt garnicht erst aufgebaut, sondern direkt im Aito geschlafen. Auch, um es einfach mal auszuprobieren, damit wir wissen, ob das im Notfall klappt. Und es ging eigentlich ganz gut. Da wir ja nicht einmal einen Kombi, sondern eine Limousine haben, ist es zwar eng, aber man kann gemuetlich schlafen, ohne mit Rueckenschmerzen aufzuwachen. In so einem Moment wuenscht man isch aber doch einen Van herbei ;)

Am naechsten tag wollte es garnicht aufhoeren zu regnen, weswegen wir fast alle unsere geplanten Zwischenstopps vergessen konnten, da das meiste einfach draussen gewesen waere.

 

Also sind wir in ein Cheese-Cafegefahren (wahrscheinlich eine der wenigen orte mit wirklich leckerem Kaese in Neuseeland) und haben uns das preiswerteste von der Karte ausgesucht: ein Eis. Das war zum Glueck aber preisgekroent und dementsorechend sehr lecker (aber leider sehr kalt). Dann ging die Reise weiter durch den Regen, es hoerte einfach nicht auf. Als wir dann nachmittags in Whangarei am Campingplatz ankamen, hoerte der regen zum Glueck langsam auf, sodass wir unser Zelt aufbauen konnten.

Am naechsten Morgen liess sich sogar kurz die Sonne blicken. Das Wetter war allerdings nicht gut genug, um den geplanten Ausflug zu den Mermaid Pools zu machen. Also entschieden wir uns fuer einen Mangroven-Walk, der leider nicht so schoen war wie beschrieben, da man eher neben als durch die Mangroven ging. Dann sind wir ein bisschen weiter zu den Whangarei Heads gefahren und das war wirklich schoen! Die Strasse fuehrt die meiste Zeit direkt am Wasser entlang durch ganz viele kleine Buchten mit wunderschoenen Wasser und kleinen Haeusern. Die Strasse endet an einem langen, breiten und weissen Sandstrand, der sehr verlassen ist. Die paar Haeuser, die am Ocean Beach stehen, sieht man hinter den Duenen fast garnicht. Hier haben wir dann gemuetlich unseren Lunch gegessen und die paar Sonnenstrahlen genossen. Als wir dann auf die Duene links vom Strand geklettert sind, konnte man idrekt in die naechste, schneeweisse Bucht sehen, wunderschoen! Leider wurde das Wetter dann wieder ein bisschen schlechter und wir sind wieder zum Campingplatz gefahren. Abends wollten wir eigentlich in einen Irish Pub, da dort Live-Musik gespielt werden sollte, der war aber leider so gut wie ausgestorben am Dienstagabend.

 

Am naechsten Morgen sind wir zu KiwiNorth gefahren und haben ganz suesse Kiwis bei der Fuetterung zugeguckt. DIe sind so super suess!! Ansonsten war KiwiNorth eine komische Art von Museumsdorf, wo man nie so recht wusste, ob man jetzt irgendwo reingehen durfte oder nicht und die Haelfte auch geschlossen war :D

Da das Wetter wieder nicht gut genug fuer die Mermaid Pools war, beschlossen wir zu den Abbey Caves zu fahren, Hoehlen mit Gluehwuermchen drin. Als wir nach einem kleinen Spaziergang dort ankamen, sahen wir nur Klamotten auf einem Stein liegen. Und zwar so viele Klamotten, dass wir eigentlich schnell weiterwollten um nicht sehen zu muessen, wer da gleich aus der Hoehle kommt. Aber zu spaet. Kaum hatten wir uns umgedreht, wurde schon nach uns gerufen und ein Mann kam aus der Hoehle raus. Bekleidet wie Tarzan. Und zwar wirklich. Wie sich herausstellte, war die Hoehle Huefttief mit Wasser gefuellt und seine Klamotten waren beim ersten versuch nass geworden, weswegen er sich notbeduerftig etwas anderes gebastelt hatte, um sein bestes Stueck zu verbergen. Er hatte uns empfohlen, unbedingt in die Hoehle zu gehen, wir hatten aber nicht so richtig Lust, komplett nass zu werden. 

Also ging es weiter zu einem Kauri-Walk durch die Baumwipfel von den riesigen Baeumen und das war dann zum Glueck auch ein sehr gelungener Ausflug! danach ging es noch kurz zu den Whangarei Falls, wo wir am Vortag schon einmal kurz waren, den Spaziergang aber noch nicht gemacht hatten.

 

 

 

Gestern sind wir dann nach Paihia, inden bay of Isalnds, gefahren. Leider hat es wieder den gesamten Tag geregnet, ohne Pause, weswegen wieder viele Zwischenstopps wortwoertlich ins Wasser gefallen sind. Als wir ankamen, hatte der Regen dann endlich aufgehoert und wir konnten unser Zelt aufbauen. Kurz danach fing es aber wieder an zu regnen und es wollte wieder nicht aufhoeren. Erst hatten wir noch Vertrauen in unser kleines 30$-Zelt, nach 3-4 Stunden Dauerregen, haben wir es aber vorsichtshalber evakuiert, da schon ein bisschen Naesse durchkam, und haben wieder im Auto geschlafen. Wir werden heute vermutlich mal nach einem neuen Zelt gucken, da das echt nervig ist, immer Angst zu haben, Nass zu werden ;)

 

Jetzt scheint sogar gerade die Sonne und meine Zeit am Pc in der Library hier geht auch gleich zu Ende, also hoere ich lieber mal auf. Bis bald :)

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25.12.2015

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