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Dolphin Swimming and the last days.

Nach dem Tongariro Crossing ging es zusammen mit Lena und Felix in Richtung Mount Maunganui, wo wir unsere letzten Tage in Neuseeland verbringen wollten.

Meine Gastfamilie hatte uns angeboten, in Ihrem Haus zu wohnen, obwohl sie selber gerade in Taupo waren. Das Angebot nahmen wir natürlich dankend an und da Taupo sowieso auf unserem Weg lag, legten wir noch eine kleine Pause dort ein und verbrachten noch ein paar Stunden mit Liza, Geoff und Diana. 

Abends kamen wir dann am Mount an und konnten endlich alle Sachen aus unserem Auto ausladen und in unserem Zimmer verteilen, was für ein befreiendes Gefühl! Abends gab es dann noch eine kleine Überraschung. Ali und Lia, zwei sehr gute Freundinnen von mir aus Hamburg, kamen schon einen Tag früher als geplant an. Das Wiedersehen war ziemlich cool, ich hatte die beiden seit 3 Monaten nicht mehr gesehen und wir hatten uns alle viel zu erzählen.

Am nächsten Tag war dann Strand angesagt. Zusammen gingen wir an den Main Beach und da Lia und Ali ein Surfboard dabei hatten, durfte jeder sein Glück auf den Wellen probieren ;)
Ich war echt stolz auf mich, dass ich direkt bei der ersten Welle wieder stand, obwohl ich seit 3 Jahren nicht mehr gesurft war. Einfach mal den ganzen Tag am Strand liegen und nichts tun tat uns echt gut. Meine demolierten Füße konnten im Salzwasser heilen und wir genossen alle ganz entspannt die Sonne. Obwohl wir uns echt viel eingecremt hatten und ja auch schon seit 3 Monaten von der neuseeländischen Sonne beschienen wurden, hatten wir alle am Ende einen dicken Sonnenbrand. Beziehungsweise HATTE ich keinen Sonnenbrand, ich WAR einer :D Durch 3x tägliches eincremen, ist dieser aber sogar braun geworden. 

Abends hatten wir den Plan zusammen am Strand ein BBQ zu machen. Zu Hause bereiteten wir alles vor und machten uns dann wieder auf den Weg zum Strand. Da es Wochenende war und BBQ das größte Sommerhobby der Kiwis ist, waren wir natürlich nicht die Einzigen, die Anspruch auf die öffentlichen Grills stellten. Wir mussten also ein bisschen warten, bis wir endlich einen freien BBQ erwischten. 

Am nächsten Morgen mussten wir uns leider schon wieder von Ali und Lia verabschieden. 

An welchem Tag wir jetzt Delfinschwimmen waren weiß ich garnicht mehr genau, aber ich erzähl mal wie es ist.

Lena ging es leider an dem besagten Morgen überhaupt nicht gut und sie musste zu Hause bleiben. Also machten sich Felix, Domi und ich uns zu dritt auf den Weg. Das Wetter versprach gut zu werden und auch früh morgens war es schon angenehm warm. Wir bekamen unsere Wetsuits und Taucherbrillen und schon ging es los aufs Boot. Die Fahrt begann sehr angenehm, wir umrundeten den Mount und ich sah ihn das erste Mal vom Wasser aus. Dann ging es raus aufs offene Meer und der Skipper erklärte uns woran wir Delfine im Wasser erkennen und dass es mehrere Stunden dauern kann, bis man welche findet. Dann dauerte es auch nicht mehr lange und die ersten Passagiere wurden seekrank. Wir fuhren mit unserem Boot aber auch wirklich gegen die Wellen und es schaukelte ziemlich doll. Wie zu erwarten, fanden wir die ersten 2-3 Stunden gar keine Delfine und die Wellen wurden nicht unbedingt kleiner. Da ich eigentlich sehr empfindlich bin, stand ich die ganze Zeit draussen und hoffte, dass mir nicht auch schlecht wurde. Ich hiet mich ganz gut, im Gegensatz zu anderen, die sich regelmäßig über die Reling beugten und sich ihres Mageninhalts entledigten. Dann, endlich, hatten wir eine Gruppe von Delfinen gefunden. Alle strömten nach vorne auf den Bug des Boots und beobachten, wie die schönen Tiere in den Wellen schwammen. Dann hieß es für Gruppe 1: Ab ins Wasser. Wir drei zogen so schnell es bei Wellen und Aufregung unsere Wetsuits an und machten uns bereit für das kühle Nass. Ich bin vor 3 Jahren schon einmal mit Delfinen geschwommen und da durften wir einfach ins Wasser springen und herumschwimmen, weswegen ich etwas überrascht war, dass wir uns nun alle an einer Eisenstange festhalten mussten und uns das Boot zog. Wir hingen also hinten am Boot dran und wurden durch das türkise Wasser gezogen. Leider verschwanden die Delfine in diesem Moment und wir bekamen keine unter Wasser zu Gesicht. Ich muss aber auch sagen, dass diese Technik mit der Stange nict besonders sinnvoll ist, da sich die Delfine vorne am Boot aufhalten und wir hinten dran hingen und ja auch keine Bewegungsfreiheit hatten. Uns wurde das zwar noch erklärt, warum wir nicht einfach herumschwimmen durfte, aber die Begründung war für mich nicht ganz schlüssig. 
Dann mussten wir wieder zurück aufs Boot krabbeln, behielten unsere Anzüge aber erst einmal an. Auch Gruppe 2 und 3 hatten kein Glück und sahen auch keine Delfine. Wir fuhren also weiter und fanden noch eine Delfingruppe. Wer mochte, durfte noch einmal ins Wasser. Durch Übelkeit und Enttäuschung war die Anfrage garnicht mehr so hoch und auch dieses Mal konnten keine Delfine unter Wasser gesehen werden. Und das obwohl vorne sehr viele schwammen. Ich beobachtete sie einfach vom Boot aus und das war auch schon super. Es kamen immer mehr Tiere dazu, sogar einen weißen Delfin entdeckten wir. Das Highlight war, als dann ein Delfinbaby auftauchte. Das war so süß!
Nachdem sich alle satt gesehen hatten, ging es zurück in den Hafen, was auch nochmal eineige Zeit in Anspruch war. Am Ende waren aber alle glücklich, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Ich muss sagen, dass mir das Delfinschwimmen auf der Südinsel vor 3 Jahren viel besser gefallen hat, da wir wirklich hautnah an den Delfinen dran waren und wortwörtlich durch den Schwarm geschwommen sind. Das war um einiges besser, als hinten an einem Boot durchs Wasser gezogen zu werden. Vielleicht hatten wir aber auch nur einen schlechten Tag erwischt..

Lena ging es abends wieder besser und wir genossen zusammen das letzte Mal Fish'n'Chips am Strand, inklusive Sonnenuntergang. Ich wurde echt traurig, da ich wusste, dass ich dieses Gefühl von warmen Sand und fettigen und super leckeren Fish'n'Chips an meinem Lieblingsstrand lange nicht mehr haben würde.

 

Unser Auto konnten wir zwei Tage später ohne Probleme zurückgeben und bekamen das versprochene Geld wieder. Mit der Bahn und unseren großen Backpacks auf dem Rücken, ging es dann zurück nach Auckland in das Hostel, wo wir vor 3 Monaten Felix kennengelernt hatten. Es war unglaublich schwül, wir schliefen kaum und mussten nachts um 3:00 auch schon wieder aufstehen um zum Flughafen zu fahren und unseren Flieger nach Sydney zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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25.12.2015

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