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South Island, here we go!

 Am 14.12. sind wir in Picton auf der Suedinsel angekommen, bei strahlendem Sonnenschein und wir sind direkt weiter zu unserem Campingplatz in Havelock gefahren. Die Strasse war als besonders schoen ausgewiesen und fuehrte an unzaehligen kleinen, goldenen Buchten mit superklarem Wasser vor, in denen teilweise riesige Kreuzfahrtschiffe lagen. Es war an dem Tag allerdings so unglaublich warm und windstill, dass wir garnicht grossartige Spaziergaenge gemacht haben, sondern schnell zu unserem Campsite gefahren. Havelock ist ein kleiner netter Ort, mitten zwischen den kleinen Buchten und das Tor zum Pelorus Sound, einem Meeresarm mit vielen gruenen Inseln, auf den an entlegensten Orten Menschen wohnen. Hier sollte auch am naechsten Tag unsere Mail Boat Tour stattfinden. Ich hatte diese in einer deutschen Dokumentation gesehen und wollte sie UNBEDINGT machen, da das einfach unglaublich schoen aussah. Der Preis von 130$ war zwar stattlich, dafuer waren wir aber auch 7 Stunden auf dem Wasser unterwegs. Im Vergleich zu Bungee Spruengen, wo man den gleichen Preis fuer 10 min Adrenalin zahlt, war das also schon fast bezahlbar ;)

Die Fahrt war dann auch super schoen! Das Mailboat beliefert die Inselbewohner mit Post, da es hier keine Strassenzugaenge gibt, man lernt also richtige Kiwis kennen, die noch eine Stunde mit dem Boot in den naechsten Ort fahren muessen. Da dieses Konzeot hauptsaechlich durch Touristen am Leben gehalten wird, war das kleine Postboot dann auch voll mit Menschen. Eine Backpackergruppe wurde aber zum Beispiel an einer kleiner Insel ausgesetzt um dort bei einer Familie zu woofen (Arbeiten und dafuer dort umsonst wohnen) und andere wollten ausgesetzt werden und den Weg durch den Busch zurueck laufen. So wurde das Boot immer leerer und man kam schnell ins Gespraech mit dem Kapitaen, der den wahrscheinlich schoensten Job der Welt hat und fast taeglich Delfine sieht.. Dominik und ich hatten uns schnell den besten Platz auf dem Boot ausgesucht: Ganz vorne auf dem Bug, direkt an der Rehling, noch vor dem Skipper. Wir sassen also in der Sonne (wir hatten Glueck, es war keine einzige Wolke am Himmel), braeunten unsere Beine und genossen die Aussicht. Manchmal wurde der Wind so stark und die Wellen so hoch, dass wir einen Schwall Wasser nach dem anderen ins gesicht bekamen, aber nur selten mussten wir in die Kabine gehen, um nicht weggeschwemmt zu werden. Leider hatten wir an dem tag kein Glueck, nah an Delfine heranzukommen, aber wir haben welche von sehr weit weg gesehen und wir haben sowieso noch vor mit Delfinen schwimmen zu gehen.. Als wir abends mit roten Beinen und Gesichtern zurueck kamen, hatten wir grossen Hunger und entschieden uns die beruehmten und waermstens empfohlenen Green Shell Mussels zu probieren, durch deren Anbaugebiete wir auch mit dem Mail Boat gefahren waren. Also gingen wir in ein nettes Restaurant und bestellten uns den preiswertesten Vorspeisenteller und wunderten uns, als eine riesige Portion verschieden zubereiteter Muscheln kam, machten uns aber sofort ans Essen. Bei der Rechnung mussten wir dann feststellen, dass es zwischen der Bedienung und uns zu einem Missverstaendnis gekommen war und wir anstatt der 14$ teuren Vorspeise eine 40$ teure Hauptspeise bekommen hatten. Zum Glueck mussten wir den dann nicht bezahlen, danach haetten wir auch erstmal drei Tage hungern muessen :D

 Am naechsten Tag ging es weiter nach Motueka. Die Fahrt nahm schon den Hauptteil des Tages ein, da wir in Nelson gestoppt haben, um dort auf dem lokalen Markt Obst und Gemuese zu kaufen. Wir ich, glaube ich, schon einmal erzaehlt habe, ist einkaufen in Neuseeland echt teuer! Und dann gibt es eigentlich alles nur in 1kg Packungen oder gleich 3 Liter Milch auf einmal, Hackfleisch kann man nur in 500 Gramm Packungen kaufen,...weswegen man sich freut, lokale Produkte kaufen zu koennen, die meist preiswerter sind und in kleineren Portionen angeboten werden. In Nelson gibt es nette Laeden, zum Beispiel eine kleine schwedische Baeckerei, in der wir uns direkt einen Kanelbullar (Zimtschnecke) kaufen mussten, in Anlehnung an unseren Schwedenurlaub im Sommer ;)

In Motueka angekommen, begann es leider abends ziemlich doll zu regnen, weswegen uns nicht viel anderes uebrig blieb, als in unserem Zelt zu bleiben.

Am naechsten Tag sind wir morgens zum Chrystal Pool gefahren, ein unglaublich klarer und krass tuerkiser kleiner Teich/Tuempel/See oder wie auch immer man das nennen soll. Das Wasser kommt hier direkt aus einem Berg und ist so blau durch die Gesteinsschichten, durch die es zuvor gefiltert wurde. Dann mussten wir aber ganz schnell Mittagessen, weil dann schon Domis SkyDive angesagt war.

Nachmittags habe ich also damit zugebracht, Domi dabei zuzugucken, wie er aus einer Hoehe von ca. 5km aus einem Flugzeug gesprungen ist. Zitat Dominik: " Aufregend, unglaublich, geil".

Abends sind wir dann noch gaaanz puenktlich zur Premiere von Star Wars ins oertliche Kino gegangen, wo wir auch einen lebenden Stormtrooper getroffen haben. Fuer mich war es der erste Star Wars Film und ich muss sagen, auch wenn ich die anderen Filme nur aus Domis Erzaehlungen kenne, dass der neue Film ziemlich Main-Stream ist, ein bisschen Liebe, ein bisschen Krieg, viele Kampfszenen mit supertollen aufregenden und modernen Effekten und WItz, damit auch die Freundin mit ins Kino kommt ;) Schlecht war der Film aber nicht! Was mir an dem kleinen neuseelaendischen Kino am meisten gefallen hat, waren die EIntritts- und Popcornpreise! 3$ fuer eine Packung Popcorn, das sind ca. 2 Euro!! Stell sich das mal einer vor! Und auch der Eintrittspreis lag deutlich unter dem deutschen Durchschnitt.

Motueka ist das Tor zum Abel Tasman Nationalpark, ganz im Norden der Suedinsel. Der Park besteht aus goldenen, karibikaehnlichen Straenden und Buchten und ueppigen Busch/Wald. Wir haben uns am naechsten Tag von einem Wassertaxi in eine entfernte Bucht absetzen lassen und sind die Strecke in ca. 4-5 Stunden zurueckgewandert. Leider sieht man auf dem Wanderweg nicht allzu viel von den Buchten, weshalb es sich eindeutig mehr anbietet den Nationalpark mit einem Kayak zu erkunden, da man soa uch viel naeher an Robben und verlassene Straende kommt. Durch das Wassertaxi hatten wir aber ja auch schon den Park von der Wasserseite aus gesehen und sind einfach ein paar Mal runter zu Buchten gelaufen.

 

 

 

 

 

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25.12.2015

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