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Merry Christmas and a Happy New Year.

Weihnachten und Silvester wollten wir zusammen mit Luisa, Maxi und Katha verbringen. Die drei waren allerdings auf der anderen Seite der Suedinsel, in Dunedin. Wir sind ueber die Westkueste zu ihnen gefahren,1000 km in nur 3 Tagen, das war ziemlich anstrengend. Da wir ueberall nur eine Nacht waren, mussten wir auch immer in unserem Auto schlafen, da es sich einfach nicht lohnt, das Zelt fuer eine Nacht aufzubauen.

Insgesamt hatten wir nicht wirklich genug Zeit fuer die Westkueste, aber ein paar coole Sachen haben wir trotzdem gesehen. Die beruehmten Pancake Rocks haben wir uns angeguckt, Gesteinsschichten die wie Pfannkuchen uebereinander gestapelt sind, der Name verraet ja schon viel ;) Hier macht man aber eher einen kleinen Stopp, geht einmal den Rundweg, macht Fotos und faehrt dann weiter. Leider hatten wir auch nicht besonders Glueck mit dem Wetter, es hat viel geregnet und die Wolken hingen tief. Die Strasse direkt an der Westkueste ist aber trotzdem beeindruckend. Unser erster Stopp war in Greymouth, eine Industriestadt, die nicht viel zu bieten hat aber einen Steinstrand mit super schoenen Sonnenuntergang. Der Franz Josef Glacier war der beste Stopp auf der Strecke nach Dunedin. Erstens, der Campingplatz war mitten im Dschungel und unser Auto stand unter einem dicken Dach aus Baeumen und Straeuchern. Zweitens, der Weg zum Gletscher ist unglaublich schoen. Ich war vor 3 Jahren beim benachbarten Fox Glacier und man konnte echt nahe an den Gletscher herangehen, sodass nur noch ein paar Meter einen davon hinderten, ihn anzufassen. Von anderen Backpackern hatten wir allesdings gehoert, dass der Gletscher schon so weit zurueck gegangen sei, dass man den Gletscher nicht mehr "hautnah" erleben koenne, weswegen wir uns entschieden, zum Franz Josef su gehen, der beeindruckender sein sollte. Wir begannen ziemlich frueh morgens, da hier alle Reisebusse ausgeladen werden, damit sich alle Touristen den Gletscher angucken koennen. Als dann der erste asiatische Reisebus schon um 8:00 morgens ankam, verzichteten wir sogar spontan darauf, unsere Schuhe zu wechseln und liefen schnell los. Der Weg durch das riesige Tal, dass von steilen, mit Moos bewachsenen Bergen umgeben wird, war ziemlich cool. Einige Wasserfaelle waren an den Bergwaenden zu sehen und die Steine, die neben dem Pfad liegen, waren mit gruen-gelben Moos bewachsen. Alles erinnerte ziemlich an "Herr der Ringe". Der Gletscher selber war leider auch nicht mehr soo beeindruckend und eine tafel zeigte, wie weit der Gletscher seit 2012 zurueckgegangen war. Da wo wir standen, war vor 4 Jahren noch der Gletscher, jetzt war er schon einige Hundertmeter entfernt. Wer also einen der beiden Gletsche noch sehen moechte, sollte sich beeilen!

 

 

 

 Ein weiterer schoener Stopp war der Hokitika Gorge, ein Fluss mit einem unglaublichen Blau, das durch die Gletscher entsteht, durch die das Wasser fliesst. Leider hat es hier ziemlich geregnet, der Walk ueber die Swingbridge hat sich trotzdem gelohnt!

 Nach einer weiteren laaaangen Fahrt von der Westkueste an die Ostkueste nach Dunedin waren wir endlich agekommen. Maxi und Luisa hatten dort eine Einzimmer-Wohnung gemietet, selbt gebaut von den Vermietern und winzig, aber mit allem, was der Mensch so braucht und mehr Komfort als einem Zelt ;)

Wir durften unser Zelt im Garten aufbauen, haben aber die meiste Zeit drinnen in der Wohnung verbracht. Abends sind wir mit Maxi und Luisa nach Dunedin gefahren, haben  uns die steilste Strasse der Welt angeguckt (und sind natuerlich auch hochgelaufen, unser Auto waere wahrscheinlich gestorben) und waren in dem Restaurant essen, wo Luisa in der Kueche gearbeitet hat. 1 Meter Pizza, das war schonwas besonderes, wenn man sonst fast immer nur Nudeln mit Susse hat oder grillt ;)

 

 

 

Am naechsten Tag, dem 23.12. ging es dann los, Geschenke einkaufen. Da wir uns ja leider nicht viel leisten koennen, gab es fuer Domi und mich hauptsaechlich leckere Sachen von Pak'nSave und wir haben allen 1$ Weihnachtsmuetzen im Warehouse gekauft. Auch an unserem Weihnachtsbaum wurde fleissig gearbeitet, Luisa hatte schon viel vorbereitet, da sie aber den ganzen Tag gearbeitet hat, wurde er dann von Domi und Maxi zu Ende gebastelt. So hatten wir an Heiligabend einen Weihnachtsbaum aus gruenen Bierflaschen, umringt von einer Lichterkette :)

 

 

 

 

Um noch ein bisschen von der Gegend kennenzulernen, sind Domi und ich noch zum Tunnel Beach gefahren, beeindruckende Klippen und ein Tunnel, der durch den Stein gegraben wurde, um an den schoenen Strand zu kommen.

 

 

Kiwis feiern eigentlich erst am 25.12. morgens, wir wollten aber ein bisschen deutsche Tradition beihalten und hatten schon am 24. unsere Bescherung. Davor wurde mit allen stattlich gegrillt, zu Weihnachten kann man sich mal ein bisschen mehr leisten.. Fuer Luisa, Maxi und Katha viel die Bescherung recht gut aus, Maxi und Luisa hatten mehrere Paeckchen aus Deutschland bekommen und zwei Naechte im Hilton in Queenstown, wo wir zusammen Silvester feiern wollten. Katha bekam sogar ein neues iPhone aus Deutschland geschickt :D Aber Domi und ich haben uns dann ueber Chips, suesse Buns und andere Kleinigkeiten gefreut!

Der 25.12. lief dann seeeehr entspannt ab, da in der Stadt eh nichts los war und Maxi und Luisa ihren Arbeitsfreien Tag genossen, haben wir zusammen "Herr der Ringe" geguckt und von der langen Fahrt erholt.

Am naechsten Tag musste Luisa in Mosgiel, was nur 20 Minuten von Dunedin entfernt liegt, beim Pferderennen arbeiten und wir entschlossen uns spontan mit zu dem Rennen zu kommen. Das Wetter war super und so konnten wir bei mehreren Rennen zu gucken und die durchtrainierten Pferde beobachten. Abends sind wir an die wunderschoene Sandfly Bay gegangen. Dominik und ich waren vor den anderen dreien da und konnten so einen Blick auf den seltensten Pinguin Neuseelands erhaschen, ein Yellow Eyed Pinguin watschelte durch die Duene und blieb so stehen, dass wir sogar ein paar Fotos machen konnten. Die Sandfly Bay ist einer der wnigen Orte, wo diese Pinguine noch leben und man sie beobachten kann, wenn sie kurz vor Sonnenuntergang von der Jagd aus dem Wasser kommen und ueber den Strand in die Duenen zu ihren Nestern und Kueken zurueckkehren. Leider ist die Zahl der Pinguine dieses jahr ziemlich zurueck gegangen, weswegen wir Glueck hatten, ueberhaupt einen zu Gesicht zu bekommen. Auch Robben liegen an dem Strand, manchmal entdeckt man sie nicht einmal und haelt sie fuer einen Stein :D

 

 Am 28.12. sind Domi und ich nach Cromwell gefahren. Luisa, Katha und Maxi sind noch einen Tag in Dunedin geblieben, da sie ihre ganze Wohnung in den Van bekommen mussten und das ein bisschen gedaurt hat ;) Cromwell liegt ca. 45 min von Queenstown und Wanaka entfernt. In Queenstown war nur leider schon Wochen vorher alles ausgebucht gewesen, es gab nur noch Luxus Unterkuenfte, die sich keiner von uns leisten konnte und auch in Wanaka sah es nicht besser aus. In Cromwell gibt es den wahrscheinlich groessten Campingplatz Neuseelands und so fanden wir dort ein Plaetzchen fuer 3 Naechte. Der Lieblingsurlaub von Kiwis ist eindeutig der Campingurlaub im Sommer! Bisher waren die Campingplaetze alle recht leer gewesen, man konnte sich meist einen Platz selber aussuchen und es war kein Problem die Gemeinschaftskueche oder Dusche zu nutzen. So war es zwischen Weihnachten und Silvester nicht :D Kaum waren wir angekommen, hatten wir das Gefuehl, dass unser super Zelt ganz schoen mickrig neben den Zelt-Haeusern der Kiwis aussehen wuerde. Im Ernst, die haben erstmal ein riesiges Familienzelt mit Eingangshalle und Hintereingang und was weiss ich, was man noch alles haben kann. Dazu kommt ein 10qm grosser Unterstand wo Grill, Esstisch und Stuehle stehen. Daneben parkt dann der obligatorische SUV mit Boot oder Jetski hintendrauf. Kein Witz, allein in unsere "Strasse" parkten bestimmt 5 Boote :D Das coole daran ist, dass alle Seen in der Umgebung von den Kiwis fuers Wasserski fahren (und was man noch so alles mit dem eigenen Boot und Jetski anstellen kann) genutzt werden. Das ist schon ziemlich cool, wenn man so viele Bananaboat-Rides machen kann, wie man moechte, weil das Boot Papa gehoert ;)

Am naechsten Tag sind die anderen drei dann nachgekommen, Domi und ich haben den tag in Wanaka verbracht. Wir hatten eigentlich vor, die Umgebung zu Fuss zu erkunden und Wanderungen zu machen. Nach der ersten, kleinen Rundtour war uns aber so mega heiss, dass wir uns einfach an den schoenen Lake Wanaka gelegt haben und die Abkuehlung im See genossen haben. Wanaka gilt als das kleinere, ein wenig unaufgeregtere Queenstown, zwischen Weihnachten und Silvester ist aber auch hier einfach unglaublich viel los!

 

 

Am 31.12. fuhren wir dann alle zusammen nach Queenstown, mit einem kleinen Stopp beim beruehmten AJ Hackett Bungee Jumping, wo sich verrueckte von einer alten, roten Bruecke in eine Schlucht mit tuerkis-blauem Wasser stuerzen. Hier wurde auch ein Teil von "Herr der Ringe" gedreht, da die Farbe des Flusses ziemlich atemberaubend ist.

 

 

Luisa und Maxi hatten ja die zwei Naechte im Hilton Hotel zu Weihnachten bekommen. Deswegen konnten wir nicht auf den Campingplatz, wie es eigentlich geplant war. Katha hat dann einfach bei denen auf dem Sofa geschlafen und Domi und ich in Luisas und Maxis Van. Abends ging es dann mit dem Wassertaxi in die City von Queenstown (das Hotel lag ein bisschen ausserhalb). Die STimmung war schon am Steg gut, ein Mann ist auch direkt vom Steg ins Wasser geplumpst, hatte wahrscheinlich schon ein Glaeschen zu viel :D

In Queenstown  war super Stimmung, es war eine Buehne aufgebaut mit einer guten Liveband, die alle bekannten Lieder zum mitsingen spielte und so haben wir viel getanzt und gesungen, dass es ziemlich schnell Mitternacht war und wir das Feuerwerk ueber dem See bestaunt haben. Danach spielte die Band weiter und auf einmal war es auch schon Zeit, das letzte Wassertaxi zurueck zu nehmen. Da jetzt alle Gaeste auf einmal mitfahren wollten, mussten wir uns in eine meterlange Schlange stellen und ziemlich lange warten, so dass wir erst 1,5 Stunden spaeter zurueck waren, da das Boot auf der Rueckfahrt viel ofter an den verschiedenen Stegen gehalten hat.

Dominik und ich sind am naechsten Morgen sehr frueh aufgewacht, da die Sonne auf den Van knallte. Da wir erst duschen konnten, wenn Maxi und Luisa wach waren, mussten wir ziemlich lange auf dem Steg und auf dem Hotelgrundstueck in der Sonne warten. Als wir dann wieder frisch waren, sind wir zusammen mit Katha zu dem Campingplatz gefahren, zu dem auch Maxi und Luisa am naechsten Tag kommen sollten. Dieser war allerdings nur fuer "self-Contained" vehicles, das heisst fuer Vans und Campervans mit Toilette etc., weswegen wir unser Zelt nicht einfach alleine dort aufbauen konnten, sondern nur neben dem Van. Dafuer war der Campingplatz aber auch umsonst und lag an dem schoenen Lake Hayes. Das Wetter war so sommerlich und heiss, dass um den See ueberall Kiwis zum baden waren und wir es schwer hatten, einen guten Platz fuer unser Zelt zu finden. Nachdem wir es erfolgreich aufgebaut hatten, kam gerade die benachbarte Kiwi-Familie von einer Radtour zurueck und bot uns spontan an, ihre Mountainbikes auszuleihen und selber einmal um den See zu fahren. Das liessen wir uns nicht zweimal sagen und machten uns in der prallen Sonne auf. Die Strecke war leicht und schoen, durch die Temperaturen aber sehr anstrengend.

Abends waren Domi und ich noch in Arrowtown, einem nahen, alten Goldgraeberdoerfchen essen. Endlich konnten wir unser Weihnachtsgeschenk einloesen und uns mal wieder richtig gutes Essen leisten :))

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25.12.2015

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