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Milford Sound & Eastcoast

Anfang Januar hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Luisa, Maxi und Katha. Luisa und Maxi fingen ihren Roadtrip ueber die Suedinsel an, Katha wollte fuer ein paar Wochen auf eine Farm ziehen und Domi und ich hattem garnicht mehr so viel Zeit, bis unsere Faehre auf die Nordinsel ging, genauer gesagt nur noch knapp 2,5 Wochen.

Von Queenstown aus ging es dann direkt weiter nach Te Anau, das Oertchen von wo aus man den Milford Sound besucht. Dort waren wir auf einem der besten Campingplaetze, die wir bisher gesehen hatten und auch unser AUsflug zum Milford Sound am naechsten Morgen war super. Die Strecke zu den beeindruckenden Fiorden ist ca. 120 km lang, wir planten aber eine laange Fahrt ein, da es am Strassenrand so viel zu entdecken gibt und man die Panoramen einfach geniessen muss. Da wir um nachmittags eine Bootstour durch den Milford Sound gebucht hatten, ging es morgens schon frueh um 8:00 Uhr los. DIe Fahrt ist wirklich beeindruckend, man kann viele kleine (oder auch groessere) Wanderungen unternehmen, wie zum Beispiel zum Lake Gunn. Die hohen, mit tieffruenen Wald bewachsenen Berge spiegeln sich in der oft glatten Oberflaeche des Sees wieder und wenn nicht gerade eine Reisegruppe vorbeistolpert, kann man hier super die Ruhe und den Blick geniessen. Dasselbe gilt auch fuer die Mirror Lakes (der Name verraet schon alles), nur tummeln sich hier die ganzen Reisebusse und ihre meist asiatischen Insassen, da diese direkt an der Strasse liegen und keinen langen Walk verlangen. Das Unheil der Reisebusse sollte uns auch beim "Chasm" ereilen, ein reissender Fluss, der durch ziemlich cool geformte Steine fliesst. Hier warteten aber leider um die 10 Busse auf ihre Reisenden, so dass uns schon bei diesem Anblick die Lust verging... Etwas weiter entfernt gab es noch staerkere Fluesse mit sehr wenigen Touristen, das war dann schon sehr viel anschaulicher! Die Berge werden immer hoeher und beeindruckender, je naeher man den Fiorden kommt und man fueht sich schnell wie eine kleine Ameise zwischen den hohen Gipfeln. Die 7-stuendige Fahrt (wir haben fast alles auf dem Weg mitgenommen, was man nur konnte) hatte uns dann schon so erschoepft, dass wir froh waren, auf der Bootstour einfach nur sitzen zu koennen. Die Fiorde sind beeindruckend, unglaublich hohe Felswaende und Wasserfaelle. Leider sind diese ein wenig rar ausgefallen, da es in den letzten Tagen nicht geregnet hatte, was super ungewoehnlich fuer die wohl regenreichste Region Neuseelands war. Dafuer hatten wir puren Sonnenschein, wie man den Milford Sound nur selten sieht :)

 

 

In Te Anau haetten wir ohne Probleme noch weitere Tage bleiben koennen, so viele Wanderwege und schoene Natur es drumherum gibt. Nachdem wir unseren platten Reifen reparieren haben lassen, mussten wir am naechsten Tag schon weiter. Es ging an den suedlichsten Punkt der Suedinsel und die naheliegende Stadt Invercargill. Bluff (suedlcihster Punkt) ist eigentlich nicht der auedlichste Punkt, aber dort endet der Highway 1 und wer noch weiter suedlich moechte, muss die Faehre nach Stuart Island nehmen, was wir aus Zeit und Geldgruenden leider nicht machen konnten. Invercargill ist die haesslichste Stadt, die wir hier gesehen haben. Lohnt sich nicht wirklich dort eine Nacht zu verbringen. Interessanter waren da schon die Catlins an der Ostkueste richtung Norden. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, trotzdem konnten wir beeindruckende Klippen beobachten und das wilde Meer. Was wirklich zu empfehlen ist, ist "Nugget Point". Ein Leuchtturm am Ende einer schmalen Landzunge, tosendes Meer und riesige Felsen im Meer, die wie Nuggets aussehen. Unsere Fotos sind leider nicht soo schoen geworden, aber bei Sonnenschein oder Sonnenaufgang muss es dort unglaublich schoen sein!

In den naechsten Tagen ging es dann immer weiter nach Norden. Nachdem wir noch einmal kurz durch DUnedin gefahren waren, ging es nach Twizel, noerdlich von Queenstown und Wanaka aber in aehnlicher, brauner Landschaft. In der Naehe von Twizel liegen zwei beeindruckende Seen. Die Farbe ist soooo blau, dass man 2x hingucken muss um sicherzugehen, dass das echt ist. Wieder einmal sind Gletscher fuer das schlumpfblaue Wasser verantwortlich. Am Ende des Lake Pukaki liegt der Mount Cook, der hoechste Berg Neuseelands. Hier lohnt es sich ein Bild zu machen, der blaue See mit dem maechtigen Berg im Hintergrund sieht schon ganz nett aus. Da man an dem See leider nicht viel mehr als ein Foto machen kann, waren wir in Twizel ein bisschen aufgeschmissen, da die naechsten Orte sehr weit entfernt sind. WIr sind zwar an einem Tag zum Lake Tekapo (2. Schlumpfsee) gefahren, der kleine Ort ist aber total unecht und nur auf Tourismus beziehungsweise Ferienhaeuser ausgelegt und hat nicht viel zu bieten. Ein weiteres Fotomotiv ist allerdings die kleine Kirche am See. Hier halten aber leider auch die ganzen Reisebusse und man bekommt fast kein Bild ohne Touri hin. DIe Gegend und besonders der Lake Tekapo ist beruehmt fuer die grosse Anzahl an Lupinen, die hier zwischen Fruehling und Sommer bluehen, weswegen ich mich total auf schoene Fotos gefreut hatte. Leider mussten wir dann feststellen, dass diese gerade ausgeblueht waren. Als wir dann als letzten Hoffnungsschimmer zum Mini-Golf gehen wollten, wurde uns von einer ebenfalls enttaeuschten, ehemaligen Besitzerin erzaehlt, dass dieser geschlossen werden musste, um genau vor das Restaurant mit Aussicht ein weiteres Haus zu bauen (dabei war soooo viel freie Schotterflaeche vor der gesamten Ladenzeile in Richtung See). So hatten wir am Lake Tekapo einen schoenen Ausblick, aber leider nicht viel zu tun. 

EIn guter Ausflug von Twizel aus war aber auf jeden Fall zum Mount Cook. Dort haben wir mehrere Wanderungen gemacht, insegsatm waren wir wieder 6 Stunden unterwegs. Der See mit den Eisbergen ist leider enttaeuschend, man kann sie nicht mehr EisBERGE sondern eher EisKLUMPEN nennen, so klein sind sie in den letzten Jahren geworden und auch die Anzahl ist deutlich gesunken. Das kann im WInter aber natuerlich auch noch ganz anders aussehen. der 3-4 Stunden Walk war jedoch super. Es ging ueber 3 Haengebruecken und durch mehrere Vegetationen und obwohl dieser Walk sehr beliebt war, kann ich ihn nur weiter empfehlen. Der Ausblick war ununterbrochen wunderschoen und atemberaubend!

 

 

 

Unser naechster grosser Stopp war dann Christchurch. Das Erdbeben ist ja mittlerweile 4-5 Jahre her, man sieht der Innenstadt aber immernoch den grossen Schaden an. Grosse Loecher klaffen zwischen hohen Haeusern und wirklich, die ganze Stadt gleicht einer grossen Baustelle, wo neue Buerohaeuser aus der Erde spriessen. Trotzdem hat uns Christchurch sehr gut gefallen! Die Einstellung der Leute war einfach toll, es gab an jeder Ecke improvisierte und kuenstlerische Dinge, wie zum Beispiel die Container Mall, wo wir dann auch sehr leckere, deutsche Bratwuerste essen konnten. Endlich mal keine ungebruehten, neuseelaendischen Wuerstchen :D Der Botanische Garten war auch sehr schoen, auch das neue Info-Gebaeude mit Cafe ist beeindruckend modern. DIe Stadt hat durch das Erdbeben auch eine tolle Chance bekommen, ein modernes, innovatives Gesicht zu zeigen. Fuer nur 12$ konnten wir uns in dem Garten Kayaks ausleihen und sind das Fluesschen hoch und runter gepaddelt, was begeleitet von mehreren Entenbabies sehr cool war. Uns hat Christchurch trotz des noch anherrschenden Chaos sehr gut gefallen, da so viele Kreative und Innovative ihre Ideen zeigen koennen und es nicht langweilig wird fuer ein paar Tage.

EIn bisschen landeinwaerts, in Hanmer Springs, haben wir dann zufaellig Luisa und Maxi wiedergetroffen, die die Suedinsel sozusagen in der anderen Richtung bereisten. Hanmer Springs ist schon lange bekannt als "Entspannungsort" und so liessen wir es uns nicht entgehen, den Preis fuer die Thermal Pools auszugeben. Das hat sich dann aber auch gelohnt, es gibt fuer den Grundpreis (fuer Private Pools, Massagen etc. laesst sich natuerlich noch viel mehr Geld ausgeben) eine grosse Auswahl an Pools, von 28-42 Grad Celsius und "Mudpools", die dann nach Rotorua und den Thermalquellen rochen. Mit der Zeit wurde es auch immer leerer und wir konnten mal wieder so richtig entspannen und unsere Verspannungen vom Auto fahren und Rucksack tragen loesen ;) Nachdem wir, dank unsere eher unfrendlichen Campingpatzbesitzerin, nicht mehr zusammen mit Luisa und Maxi auf unserem Campingplatz verweilen durften, sassen wir noch zu viert in deren Van, irgendwo im Wald auf einem DOC-Campingplatz (maximaler Luxus: eine Toilette) und spielten "Arschloch". Am naechsten Tag mussten wir uns von den beiden auch schon wieder verabschieden. Domi und ich verliessen Hanmer Springs aber noch nicht, wir hatten naemlich noch eine Jet-Boat Tour gebucht. Das Jet-Boat wurde in Neuseeland erfunden, kann sehr schnell beschleunigen und braucht nur 10 cm Wassertiefe, um fahren zu koennen. Ein Traum fuer adrenalinsuchende Kiwis (und Touris), da das Boot mit hoher Geschwindigkeit nur Zentimeter entfernd von Felswenden entfernt fahren  und schnelle 360 Grad Drehungen machen kann. Der Spass dauerte ca. 40 Minuten und wir hielten uns bis zur letzten Drehung auch ganz gut, die hatte es dann aber in sich und dann waren auch wir in der 1. Reihe komplett durchnaesst.

Noch am selben Tag ging es weiter nach Kaikoura, leider meinte es das Wetter nicht mehr gut mit uns. Es gab hefitge Regenschauer und bewoelkten Himmel, weshalb wir unser Zelt nicht mehr aufbauen konnten. Nachdem wir bisher immer (ausser in Queenstown zur High Season) einen freien Campingplatz, eine Cabin oder ein Zimmer gefunden hatte, waren wir ueberrascht, dass der Ort komplett ausgebucht war. Es gab kein freies Bett mehr in Kaikoura, weshalb wir dann wieder einmal im Auto schliefen (wenigstens gab es dafuer noch Platz auf dem Campingplatz) und uns fuer den naechsten Tag eine Cabin gebucht hatten. Da das Wetter nur noch regnerisch war, gibt es nicht mehr viel zu erzeahlen in den letzten Tagen. WIr haben in Kaikoura noch einen schoenen Klippenspaziergang gemacht und haben uns Robbenbabies angeguckt. Davon gab es vor 3 Jahren aber auch einige mehr, bzw. schwammen sie bei uns jetzt alle im Meer herum, anstatt sich zu zeigen ;)

In Picton war das Wetter so mittel gut, zur Ueberfahrt auf die Nordinsel strahlte dann zum Glueck wieder die Sonne und es wehte kein Lueftchen. Bei WInd ist die Strecke nichts fuer Seekranke wie mich ;)

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25.12.2015

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